Anwälte in Fällen von Behandlungsfehlern, Arztfehlern, Kunstfehlern, Ärztepfusch

Behandlungsfehler, Arztfehler und Arzthaftung

Ein Behandlungsfehler liegt vor, wenn eine medizinische Behandlung ohne Beachtung des allgemein anerkannten Erkenntnisstandes der Medizinwissenschaft bzw. Medizintechnik zum Zeitpunkt der Vornahme der Behandlung durchgeführt wird, es sei denn, es gibt eine Absprache zwischen dem Patienten und dem Behandelnden, welche eine Abweichung vom medizinischen Standard ausdrücklich erlaubt. Behandlungsfehler können sowohl in der Vornahme einer Behandlung liegen als auch in der Unterlassung einer Behandlung, wenn die Behandlung geboten war. Diagnosefehler können sowohl der einen wie der anderen Fallgruppe zugeordnet werden. Daneben kommen Aufklärungsfehler in Betracht, wenn der Behandler die ihm obliegende Aufklärung unterlässt.

Ein grober Behandlungsfehler wird angenommen, wenn der Behandelnde vom fachlichen Standard abgewichen ist und es zu einem Fehler gekommen ist, der nicht mehr verständlich erscheint, weil er einem Arzt schlechterdings nicht unterlaufen darf.

Konstruktions- oder Herstellungsfehler, können zu mangelhaften Körperersatzteilen (z.B. künstliche Gelenke, Prothesen, Implantate, Schrittmacher) führen. Dies mit der Folge von Fehlfunktionen oder Ausfällen, was wiederum gesundheitliche Gefahren für den betroffenen Patienten mit sich bringt. Auf eine CE-Kennzeichnung kann sich der Betroffene nicht verlassen. Fehlerhafte Körperersatzteile führen in der Regel zu Rückrufen der Hersteller und vielfach zu erneuten Eingriffen (Revisionseingriffen) beim Patienten.

Als Patient oder als Erbe desselben besteht das Recht, strafrechtliche und zivilrechtliche Maßnahmen gegen einen Behandelnden (Arzt, Heilpraktiker) oder eine Institution (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim) einleiten zu lassen wobei die zivilrechtlichen Ansprüche auf Zahlung von Schmerzensgeld (immaterieller Schaden) oder/und auf Ersatz von materiellen Schaden (z.B. Verdienstausfall, Behandlungskosten) gerichtet sind. Bisweilen gestaltet sich bereits die Herausgabe von Krankenunterlagen zwar schwierig, doch ist aufgrund des gesetzlich festgelegten Einsichtsrechtes in die Krankenunterlagen die Durchsetzung dieses Rechtes gesichert.

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