Rechtsanwalt für Mobbing

Mobbing Anwalt

Unter dem Begriff „Mobbing“ versteht man die absichtliche Herabsetzung einer Person durch andere. Trotz der hohen medialen Aufmerksamkeit, welche Mobbing seit mehreren Jahren in der Öffentlichkeit erhält, sind viele Menschen überrascht, dass es sich dabei um kein Delikt im strafrechtlichen Sinne handelt. Lediglich gegen einzelne Handlungen, die zu Mobbing zählen wie z.B. Beleidigung, üble Nachrede oder auch sexuelle Belästigung, können nach dem Strafgesetzbuch (StGB) strafbar sein. Am häufigsten findet man Mobbing am Arbeitsplatz, wenn Schikanen, Intrigen oder Psychoterror von anderen Mitarbeitern oder sogar dem Arbeitgeber ausgehen. Ist der Chef derjenige, der seinen Angestellten „mobbt“, spricht man auch von „Bossing“.

Beispiele für Mobbing

Seien Sie aufmerksam, auch vermeintlich kleine und harmlose Zufälle können bereits teil einer Intrige am Arbeitsplatz sein. Sie befinden sich auf einmal nicht mehr in einem E-Mail-Verteiler? Haben bestimmte Arbeitskollegen plötzlich keine Zeit mehr für gemeinsames Mittagessen? Ihre Kollegen beenden Gespräche, sobald Sie den Raum betreten? Hierbei kann es sich bereits um erste Anzeichen einer Mobbingattacke handeln. Wenn Ihre Arbeitsleistung ständig zu Unrecht negativ kritisiert wird, sollten Sie sich sofort Hilfe suchen. Sie können davon ausgehen, dass man Sie mindestens versucht aus der Firma zu ekeln, wobei auch hier für manche das Ziel noch nicht erreicht ist.

Was hilft bei Mobbing tatsächlich?

Als Opfer können Sie gegen Ihre Arbeitskollegen Ansprüche aus unerlaubter Handlung geltend machen. Sprechen Sie hierzu vor allem mit einem Anwalt, um Ihren Fall genau zu durchleuchten. Gegen den Arbeitgeber haben Sie zusätzlich noch einen Anspruch auf Schadensersatz. Es handelt sich nämlich um eine sogenannte positive Vertragsverletzung des zugrundeliegenden Arbeitsvertrages. Grund: Als Arbeitgeber hat man Fürsorgepflichten gegenüber seinen Angestellten und muss sie auch vor unzulässigen Übergriffen von Arbeitskollegen schützen. Sollten Sie aufgrund von Mobbing-Attacken krank werden, können Sie Schmerzensgeld beanspruchen.

Führen Sie ein Mobbingtagebuch, um in einem späteren Prozess das Mobbing beweisen zu können. Halten Sie dabei Uhrzeit und Zeugen der jeweiligen Situation fest oder dokumentiere erfolgte Arztbesuche.

Jetzt KQP kontaktieren und sich beraten lassen!

Anruf