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P&R: Eröffnung der Insolvenzverfahren voraussichtlich Ende Juli!

Veröffentlicht am: 06.07.2018

Laut einer Pressemitteilung der zu vorläufigen Insolvenzverwaltern über die P&R-Gesellschaften bestellten Rechtsanwälte Jaffé und Heinke vom 25.06.2018 werden diese in Kürze ihre Insolvenzgutachten an das Amtsgericht München übermitteln. Laut den vorläufigen Insolvenzverwaltern können dann voraussichtlich Ende Juli die Insolvenzverfahren über die vier P&R Container-Verwaltungsgesellschaften eröffnet werden.

Sobald die Insolvenzverfahren über die Gesellschaften eröffnet werden, können Anleger ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. (weiterlesen...)

Behandlungsfehler – OLG Hamm spricht hirngeschädigtem Kind Schmerzensgeld zu

Veröffentlicht am: 29.06.2018

Wäre das Kind nur etwa 45 Minuten früher entbunden worden, hätte es möglicherweise ein unbeschwertes Leben führen können. So kam es aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung mit schweren Hirnschäden zur Welt. Das Oberlandesgericht Hamm sieht schwere Versäumnisse bei dem behandelnden Gynäkologen und verurteilt ihn zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 400.000 Euro an das heute neunjährige Kind (Az.: 3 U 63/15). (weiterlesen...)

P&R Container – Geld der Anleger nach Insolvenz in Gefahr

Veröffentlicht am: 14.05.2018

Über viele Jahre glaubten Anleger, die in P&R-Container investiert haben, ihr Geld rentabel und sicher angelegt zu haben. Vor wenigen Wochen folgte allerdings das böse Erwachen. Drei P&R Gesellschaften stellten Insolvenzantrag am 15. März 2018. Rund 50.000 Anleger müssen nun um ihr investiertes Geld fürchten. Im Raum steht eine Gesamtsumme von ca. 3,5 Milliarden Euro.

Laut den vorläufigen Insolvenzverwaltern können die Insolvenzverfahren voraussichtlich Ende Juli über die vier P&R Container-Verwaltungsgesellschaften eröffnet werden. Sobald die Insolvenzverfahren über die Gesellschaften eröffnet werden, können Anleger ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden.

Wir empfehlen, eventuelle Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater bzw. Anlagevermittler oder die Banken, welche die Anlage in P&R-Container finanziert haben, anwaltlich prüfen zu lassen, um die finanziellen Verluste zu minimieren; über das Insolvenzverfahren werden Forderungen einzelner Anleger voraussichtlich allenfalls teilweise befriedigt. Selbstverständlich können wir für Sie auch die Anmeldung Ihrer Forderungen zur Insolvenztabelle vornehmen, sobald die Insolvenzverfahren eröffnet sind.

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Misslungene Schönheits-OPs – Sat.1 berichtet

Veröffentlicht am: 19.04.2018

In einer Reportagereihe unter dem Titel „Drama Schönheits-OP“ (Sendungen vom 04.04., 11.04., 18.04.2018) wurde die Thematik von Komplikationen im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen und deren Folgen aufgegriffen. Unter den Titeln „Chronische Schmerzen nach OP-Pfusch“, „Krebsrisiko Implantat“ und „Im Ausland verpfuscht“ begleitete Sat.1 verschiedene Patienten, die unter den Folgen misslungener Schönheits-OPs zu leiden haben. (weiterlesen...)

Kontrollmessung durch Deutsche Umwelthilfe (DUH): Diesel überschreiten trotz Software-Update weiter die Grenzwerte

Veröffentlicht am: 18.04.2018

Software-Updates sollen dafür sorgen, dass Diesel-Fahrzeuge die zulässigen Grenzwerte einhalten. Viele Autokäufer und auch Experten stehen diesen Updates skeptisch gegenüber und bezweifeln, dass der Stickoxid-Ausstoß dadurch entscheidend reduziert wird. Nach einer Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) behalten die Kritiker recht.

Wie die DUH berichtet, hat sie bei 15 Fahrzeugen die Abgasemissionen bei niedrigen Temperaturen getestet. Das Ergebnis ist niederschmetternd: Kein einziges der getesteten Fahrzeuge hielt die Grenzwerte für den Stickoxid-Ausstoß bei den winterlichen Straßenmessungen ein – auch nicht nach dem Software-Update. (weiterlesen...)

OLG Köln: Rücktritt auch nach Update möglich

Veröffentlicht am: 04.04.2018

Das OLG Köln hält die Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein vom Abgasskandal betroffenes Fahrzeug auch dann für möglich, wenn bereits ein Software-Update aufgespielt wurde. Darauf hat das OLG Köln mit Beschluss vom 27.03.2018 (Az.: 18 U 134/17) hingewiesen.

„Zudem stellte das OLG fest, dass der Händler – und nicht der Käufer – belegen müsse, dass das Software-Update keine negativen Folgen für den Motor (wie z.B. einen erhöhten Verbrauch, eine verschlechterte Leistung oder einen schnelleren Verschleiß) hat. Damit bleibt die Beweislast beim Verkäufer. Die Chancen der Verbraucher, die Rückabwicklung des Kaufvertrags durchzusetzen, sind dadurch noch einmal gestiegen“, sagt Rechtsanwalt Helmut Göbel, KQP Rechtsanwälte / Hamm. (weiterlesen...)

LG Hamburg: Käufer eines VW Tiguan hat trotz ‘Update’ Anspruch auf Lieferung eines Neuwagens

Veröffentlicht am: 29.03.2018

Über ein Urteil des Landgerichts Hamburg vom 7. März 2018 dürfen sich vom Abgasskandal geschädigte Autokäufer gleich doppelt freuen: Einerseits verurteilte das LG einen VW-Händler zur Lieferung eines Neuwagens, obwohl auf dem manipulierten VW Tiguan bereits das Software-Update aufgespielt worden war, andererseits spielte es für das Gericht keine Rolle, dass dieses Modell gar nicht mehr gebaut wird. Dann habe der Kunde eben Anspruch auf das entsprechende Nachfolgemodell (LG Hamburg, Az.: 329 O 105/17). (weiterlesen...)

Geburtsschaden nach Behandlungsfehler – 550.000 Euro Schmerzensgeld

Veröffentlicht am: 23.03.2018

Geburtsschäden sind häufig nicht einfach nur Schicksal, sondern leider auch immer wieder die schwerwiegende Folge von Behandlungsfehlern. Neben der emotionalen Belastung und der Pflege für das Kind kommen auch erhebliche finanzielle Belastungen auf die Familie zu. Zumindest in finanzieller Hinsicht kann den Eltern geholfen werden. Sind die Geburtsschäden auf Behandlungsfehler der Ärzte oder Hebammen zurückzuführen, können Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche für das betroffene Kind durchgesetzt werden. (weiterlesen...)

BGH: Schmerzensgeld, wenn Operation nicht vom vereinbarten Arzt durchgeführt wird

Veröffentlicht am: 14.03.2018

Wird im Rahmen einer Wahlleistungsvereinbarung festgelegt, dass eine Operation von einem bestimmten Arzt (in der Regel vom Chefarzt) durchgeführt werden soll, muss dieser den Eingriff auch tatsächlich selbst vornehmen. Seine bloße Anwesenheit bei der OP reicht nicht aus. Operiert ein anderer Arzt als vorgesehen, muss der Patient dem zustimmen. Ansonsten kann er einen Anspruch auf Schmerzensgeld haben, wie Urteile des Bundesgerichtshofs vom 19.07.2016 (Az.: VI ZR 75/15) und des Oberlandesgerichts Hamm vom 15.12.2017 zeigen (Az.: 26 U 74/17). (weiterlesen...)

Grober Behandlungsfehler bei HWS-Operation – OLG Hamm spricht Patientin 400.000 Euro Schmerzensgeld zu

Veröffentlicht am: 12.03.2018

Nach einer Operation an der Halswirbelsäule ist eine Patientin querschnittsgelähmt. Das Oberlandesgericht Hamm spricht der Frau mit Urteil vom 11.11.2016 Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 Euro aufgrund zum Teil grober Behandlungsfehler zu (Az.: 26 U 111/15).

Wie das OLG Hamm ausführt, kann die Vornahme eines schwerwiegenden operativen Eingriffs, wie hier die HWS-OP, ohne eine zuvor gesicherte Diagnose als grober Behandlungsfehler zu werten sein. Zudem stellte es fest, dass eine Operation nicht indiziert ist, wenn vor der OP eine neurologische Untersuchung geboten ist und diese ausbleibt.

In dem zu Grunde liegenden Fall klagte eine Krankenschwester seit Jahren über Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus wurde ihr eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfohlen. Dabei sollte eine Bandscheibenprothese implantiert und mehrere Wirbel versteift werden. (weiterlesen...)

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