VW- und Audi-Händler vor OLG chancenlos!

Veröffentlicht am: 19.01.2018

Durch den Abgasskandal geschädigte VW-Kunden dürfen hoffen: Das OLG Hamm wies in der mündlichen Verhandlung am 11.01.2018 einen Audi-Händler darauf hin, dass es beabsichtige, auf die Berufung des Käufers das Urteil des Landgerichts Hagen abzuändern und den Händler zu verurteilen. Der Audi-Fahrer (Audi A6 TDI) war vorm Landgericht Hagen mit seiner Klage noch gescheitert. Das sieht das OLG Hamm anders. Es geht infolge der unzulässigen Abschaltvorrichtung von einem erheblichen Mangel aus, sodass der Rücktritt vom Vertrag sogar ohne Fristsetzung möglich war.

Einen entsprechenden schriftlichen Hinweis hatte bereits das OLG Köln am 20.12.2017 einem VW-Händler erteilt, der gegen ein Urteil des Landgerichts Aachen, mit dem er verurteilt worden war, in Berufung gegangen war. Das OLG Köln wörtlich: „Das Rechtsmittel ist jedoch offensichtlich unbegründet …“.

Im Verfahren vorm OLG Köln ging es um einen in 2015 gebraucht gekauften VW-Beetle.

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