Immobilienkauf: Der Traum vom eigenen Haus ein Alptraum

Veröffentlicht am: 31.08.2017

Probleme bei Darlehensrückzahlung • Zwangsversteigerung/-verwaltung • Verbraucherinsolvenz

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Unzureichende finanzielle Sicherheit;
  • Verlust des Arbeitsplatzes mit Einkommensausfall;
  • Krankheit;
  • Trennung/Scheidung.

Neben einem unverzüglichen offenen Gespräch mit der die Immobilie finanzierenden Bank bzgl. einer Tilgungsaussetzung, einer Ratenreduzierung usw. sollten (vorab) die finanziellen Gegebenheiten geordnet zusammengestellt, Einsparungsmöglichkeiten realistisch ausgelotet und rechtliche Fragen geklärt werden.

 Diese rechtlichen Fragen stellen sich u.a. wie folgt:

  • Ist der mit der Bank geschlossene Darlehensvertrag zu widerrufen (z.B. aufgrund eines Verstoßes gegen Pflichten der Bank zur Widerrufsbelehrung oder wegen eines Verstoßes gegen das Fernabsatzgesetz)?
  • Ist die finanzierende Bank schadensersatzpflichtig, da ihr eine Pflichtverletzung bei der Bewilligung des Darlehens (z.B. nicht ausreichende Beachtung der finanziellen Rahmenbedingungen der Schuldner) vorgeworfen werden kann?
  • Ist im Falle einer Kündigung des Darlehens durch die Bank die ggf. eingeleitete Maßnahme (Zwangsverwaltung, Zwangsversteigerung, Pfändung) zulässig oder sind diese Zwangs-maßnahmen rechtlich angreifbar, damit u.a. die so gewonnene Zeit für eine finanzielle Konsolidierung genutzt werden kann?
  • Besteht die Möglichkeit zur Umfinanzierung der Immobilie oder/und zum Verkauf in Verbindung mit einer Restschuldregelung?
  • Kommt eine Verbraucherinsolvenz unter Abklärung der Konsequenzen für den/die Schuldner in Betracht?

Bei Fragen zum Thema können Sie uns gern kontaktieren.

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