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VW-Abgas-Skandal: Neue Hoffnung für Geschädigte

Ein aktuelles Urteil des Landgerichts Berlin aus Dezember 2017 gegen die VW-Bank zeigt, dass Kredit- und Leasingverträge deutscher Autobanken häufig Fehler in der Widerrufsbelehrung enthalten. Wird der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt, kann der Finanzierungs-/Leasingvertrag auch heute noch widerrufen werden. Mit einem wirksamen Widerruf wird sowohl der Finanzierungs-/Leasingvertrag als auch der zugrunde liegend Kaufvertrag über das Fahrzeug unwirksam.

Ergebnis: Der Verbraucher kann sein Fahrzeug zurückgeben. Die Bank muss sämtliche an sie geleisteten Zahlungen zurückerstatten, ggfs. gegen Anrechnung einer sog. Nutzungsentschädigung. Darüber hat am 17.01.2018 auch das Fernsehmagazin „Plusminus“ der ARD berichtet.

Ihre finanziellen Vorteile aus einem wirksamen Widerruf rechnen wir Ihnen gerne für Ihren konkreten Fall kostenfrei aus

Welche Kreditverträge sind betroffen?

  • Verträge, die ab dem 11.06.2010 abgeschlossen wurden
  • Verträge die ab dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden; diese Verträge sind zu besonders lukrativen Konditionen für den Käufer rückabzuwickeln

Welche Banken sind betroffen?

Nicht nur Verträge der VW-Bank und deren Zweigniederlassungen sind widerrufbar. Aktuell ist davon auszugehen, dass Finanzierungs-/Leasingverträge auch zahlreicher weiterer Autobanken unwirksame Widerrufsbelehrungen verwenden. Ob dies in Ihrem Fall zutrifft, prüfen wir gerne für Sie.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Der Widerruf ist für alle finanzierten/geleasten Fahrzeuge eine aussichtsreiche Option und nicht nur für sog. „Schummeldiesel“, sondern auch für Benziner. Im Jahre 2018 mögliche Fahrverbote machen vom Abgasskandal betroffene Dieselfahrzeuge zu idealen Kandidaten für einen Widerruf, da bei ihnen der Wertverlust in der Zukunft sehr hoch sein dürfte, falls sich Dieselfahrzeuge zukünftig überhaupt noch verkaufen lassen.

In dem in der Fernsehsendung „Plusminus“ vom 17.01.2018 berichteten Fall, in welcher die VW-Bank vom Landgericht Berlin im Dezember 2017 verurteilt worden ist, hatte die VW-Bank dem Käufer – offensichtlich nur, um ein Urteil zu vermeiden – sogar angeboten, ihm das Fahrzeug zu schenken!

Da mehr als die Hälfte der Neuwagen finanziert oder geleast sind, war dies Angebot der VW-Bank ein „nachvollziehbarer“ Versuch der Bank, um ein Urteil unbedingt zu vermeiden. Denn es geht insoweit um Millionen Fälle von finanzierten/geleasten Fahrzeugen bei den unterschiedlichsten Banken.

Wichtig: Widerrufen Sie nicht vorschnell!

Lassen Sie sich von einer spezialisierten Kanzlei über Chancen und Risiken in Ihrem persönlichen Fall informieren. Die Anwaltskanzlei KQP bietet Ihnen hierzu die Gelegenheit mit einer unverbindlichen und kostenfreien Ersteinschätzung an. Füllen Sie dazu einfach das unten stehende Formular aus und wir setzen uns nach Prüfung Ihrer Unterlagen mit Ihnen in Verbindung. Ob Ihre Rechtsschutz- beziehungsweise Verkehrsrechtsschutzversicherung die Kosten für den Widerruf übernimmt, klären wir für Sie im Vorfeld.

Selbst wenn Sie aktuell keine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie heute noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die die Kosten des Widerrufs tragen muss. Insoweit sollten Sie aber über unser nachstehendes Kontaktformular unbedingt vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung Kontakt mit uns aufnehmen!

Formular zur kostenfreien Ersteinschätzung

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