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Landgericht Ravensburg: Rückabwicklung ohne Nutzungsentschädigung!

Veröffentlicht am: 17.08.2018

Das Landgericht Ravensburg hat – wohl als erstes Gericht – geurteilt, dass im Rahmen einer Rückabwicklung eines Finanzierungsvertrages über ein Auto für die gefahrenen Kilometer keine Nutzungsentschädigung vom Besitzer zu zahlen ist.

Im dortigen Fall ging es um einen im Juni 2015 zum Kaufpreis von 10.960 Euro gekauften und bei der VW-Bank finanzierten ‘Skoda Roomster 1.2 TSI’. Im Mai 2017 hat der Besitzer den mit der VW-Bank geschlossenen Finanzierungsvertrag wegen der darin enthaltenen unwirksamen Widerrufsbelehrung widerrufen. Bis dahin war der Besitzer ca. 70.000 km gefahren. (weiterlesen...)

P&R Container – Geld der Anleger nach Insolvenz in Gefahr

Veröffentlicht am: 10.08.2018

Über viele Jahre glaubten Anleger, die in P&R-Container investiert haben, ihr Geld rentabel und sicher angelegt zu haben. Vor wenigen Wochen folgte allerdings das böse Erwachen. Drei P&R Gesellschaften stellten Insolvenzantrag am 15. März 2018. Rund 50.000 Anleger müssen nun um ihr investiertes Geld fürchten. Im Raum steht eine Gesamtsumme von ca. 3,5 Milliarden Euro.

Das Insolvenzverfahren über die P&R Verwaltungsgesellschaften wurde am 24.07.2018 eröffnet.

Die Frist für die Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren läuft am 14.09.2018 ab!

Wir empfehlen, eventuelle Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater bzw. Anlagevermittler oder die Banken, welche die Anlage in P&R-Container finanziert haben, anwaltlich prüfen zu lassen, um die finanziellen Verluste zu minimieren; über das Insolvenzverfahren werden Forderungen einzelner Anleger voraussichtlich allenfalls teilweise befriedigt. Selbstverständlich können wir für Sie auch die Anmeldung Ihrer Forderungen zur Insolvenztabelle vornehmen.

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P&R: Eröffnung der Insolvenzverfahren voraussichtlich Ende Juli!

Veröffentlicht am: 06.07.2018

Laut einer Pressemitteilung der zu vorläufigen Insolvenzverwaltern über die P&R-Gesellschaften bestellten Rechtsanwälte Jaffé und Heinke vom 25.06.2018 werden diese in Kürze ihre Insolvenzgutachten an das Amtsgericht München übermitteln. Laut den vorläufigen Insolvenzverwaltern können dann voraussichtlich Ende Juli die Insolvenzverfahren über die vier P&R Container-Verwaltungsgesellschaften eröffnet werden.

Sobald die Insolvenzverfahren über die Gesellschaften eröffnet werden, können Anleger ihre Forderungen zur Insolvenztabelle anmelden. (weiterlesen...)

Ehem. Postbank-Aktionäre: Ansprüche gegen die Deutsche Bank AG

Veröffentlicht am: 23.12.2017

Im Jahr 2008 hatte die Deutsche Bank AG mit der Muttergesellschaft der Deutsche Postbank AG, der Deutsche Post AG, vertraglich vereinbart, dass sie die Aktien der Deutsche Postbank AG zu einem Preis von 57,25 € pro Aktie übernimmt.

Den übrigen Aktionären unterbreitete sie im Jahre 2010 jedoch ein Übernahmeangebot von lediglich 25,00 € pro Aktie. Aktionäre, die dieses Angebot angenommen haben, waren somit um 32,25 € pro Aktie benachteiligt.

Diese Aktionäre haben auch heute noch gute Chancen, gegenüber der Deutschen Bank AG den Differenzbetrag aus dem Verkauf ihres Aktienpaketes in Höhe von 32,25 € pro Aktie nachfordern zu können. (weiterlesen...)

Aktuelles Urteil eröffnet weitere Widerrufsmöglichkeiten bei Darlehensverträgen mit der Adaxio AMC GmbH (früher GMAC–RFC Bank GmbH)

Veröffentlicht am: 15.12.2017

Das Landgericht Wiesbaden hat mit einem (noch nicht rechtskräftigen) Urteil vom 21.11.2017 entschieden, dass Darlehensverträge mit der Adaxio AMC GmbH (ehemals GMAC RFC Bank GmbH) auch aufgrund einer Verletzung von vorvertraglichen Informationspflichtenselbst heute noch – mit einem Widerruf angegriffen werden können.

Ob dabei die Widerrufsbelehrung als solche aufgrund ihrer inhaltlichen Belehrung wirksam ist oder nicht und (… im letzten Fall) eine diesbezügliche Widerrufsdurchsetzung ermöglicht, spielt für die obige Fragestellung keine Rolle. (weiterlesen...)

Bearbeitungsgebühren auch in Unternehmerdarlehen unwirksam

Veröffentlicht am: 25.10.2017

Mit zwei Urteilen hat der Bundesgerichtshof (BGH) nunmehr auch – wie bereits mit zwei Urteilen aus dem Jahre 2014 bzgl. Verbraucherdarlehensverträgen – in Darlehensverträgen/Kontokorrentkreditverträgen mit Unternehmern enthaltene Klauseln über die Zahlung von Bearbeitungsgebühren für unwirksam erklärt. (weiterlesen...)

Reaktion auf Dieselskandal: Widerruf von Autokrediten und Leasingverträgen!

Veröffentlicht am: 31.08.2017

Auch Autokredite und Leasingverträge sind, sollten sie eine unwirksame Widerrufsbelehrung enthalten, widerrufbar!

Der Widerruf stellt eine weitere Möglichkeit u. a. auch für diejenigen dar, die vom Diesel-Abgasskandal betroffen sind.

Das Widerrufsrecht besteht dann unabhängig davon, ob das Fahrzeug vom Abgasskandal betroffen oder überhaupt ein Diesel ist; (weiterlesen…)

Immobilienkauf: Der Traum vom eigenen Haus ein Alptraum

Veröffentlicht am: 31.08.2017

Probleme bei Darlehensrückzahlung • Zwangsversteigerung/-verwaltung • Verbraucherinsolvenz

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

  • Unzureichende finanzielle Sicherheit;
  • Verlust des Arbeitsplatzes mit Einkommensausfall;
  • Krankheit;
  • Trennung/Scheidung.

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Die ‘par excellence 2. Geschäftsführungs-GmbH’ verliert vorm KG

Veröffentlicht am: 26.07.2017

Objekt: Siegfriedstraße 5, Berlin
Finanzierende Bank: PSD Bank Berlin-Brandenburg
Verkäufer par excellence GmbH & Co. KG
Vermittler: Herr Bauer von der ‘Wirtschaftskanzlei Bauer und Kollegen’, Berlin

Mit Urteil vom 21.07.2017 hat das Kammergericht in Berlin (noch nicht rechtskräftig) die Berufung der ‘par excellence 2. Geschäftsführungs-GmbH’ gegen das Urteil des Landgerichts Berlin, mit dem die ‘par excellence ... GmbH’ zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt worden war, zurückgewiesen und damit die Verurteilung durch das Landgericht bestätigt. (weiterlesen...)

Notar zum Schadenersatz verurteilt!

Veröffentlicht am: 12.07.2017

Mit dem von uns beim Oberlandesgericht Frankfurt/Main erstrittenen Urteil vom 21.06.2017 ist der – ehemalige – Notar Dr. L. in Frankfurt/Main zum Schadenersatz in Höhe von ca. 145.000 € Zug-um-Zug gegen Übertragung der Wohnung auf den Notar verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Es ging um eine von unseren Mandanten im Jahre 2008 in der Hohmannstraße in Leipzig zu einem Kaufpreis von ca. 98.000 € gekauften Eigentumswohnung. Der Notar Dr. L. hatte das Kaufangebot unserer Mandanten beurkundet. Dabei hatte er jedoch gegen seine Amtspflicht verstoßen. (weiterlesen...)

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