Widerrufsbelehrung falsch, Erfolg gegen DKB; Vorfälligkeitsentschädigung (24.000 Euro) gespart!

Veröffentlicht am: 28.01.2016

Wie wir in unserer Meldung vom 22.10.2015 u. a. berichtet hatten, hatte das Landgericht Berlin mit Urteil vom 22.09.2015 zum wiederholten Male eine in einem Darlehensvertrag der DKB enthaltene Widerrufsbelehrung für unwirksam erklärt. Gegen dieses Urteil hatte sich die DKB mit der Berufung an das Kammergericht gewandt. Zwischenzeitlich hat die DKB die Berufung zurückgenommen, so dass ihre Verurteilung durch das Landgericht rechtskräftig ist.

Zwischenzeitlich sollen allein beim Landgericht Potsdam in der Woche ca. 20 Klagen wegen unwirksamer Widerrufsbelehrungen in Darlehensverträgen der DKB eingehen.

Gegen das von uns beim Landgericht Berlin am 06.11.0215 erstrittene Urteil gegen die DKB (siehe unsere Meldung vom 17.12.2015), womit eine Widerrufsbelehrung aus einem Darlehensvertrag aus dem Jahre 2008 für unwirksam erklärt worden ist, hat es die DKB vorgezogen, erst gar keine Berufung beim Kammergericht einzulegen. Auch dieses Urteil ist daher rechtskräftig, d. h., vom Landgericht Berlin wurde die von der DKB gegen unsere Mandanten angekündigte Zwangsvollstreckung wegen der Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von über 24.000,00 € rechtskräftig für unzulässig erklärt.

Die oben skizzierte Situation hat offensichtlich bei der DKB dazu geführt, dass sie sich auch in anderen von uns gegen die DKB geführten Verfahren nunmehr vergleichsbereit zeigt, um weitere negative Urteile zu ihren Lasten zu vermeiden.

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