Stichword-Archiv: Schadensersatz

Meldungen mit dem Stichwort „Schadensersatz“

P&R Container – Geld der Anleger nach Insolvenz in Gefahr

Veröffentlicht am: 10.08.2018

Über viele Jahre glaubten Anleger, die in P&R-Container investiert haben, ihr Geld rentabel und sicher angelegt zu haben. Vor wenigen Wochen folgte allerdings das böse Erwachen. Drei P&R Gesellschaften stellten Insolvenzantrag am 15. März 2018. Rund 50.000 Anleger müssen nun um ihr investiertes Geld fürchten. Im Raum steht eine Gesamtsumme von ca. 3,5 Milliarden Euro.

Das Insolvenzverfahren über die P&R Verwaltungsgesellschaften wurde am 24.07.2018 eröffnet.

Die Frist für die Anmeldung von Forderungen im Insolvenzverfahren läuft am 14.09.2018 ab!

Wir empfehlen, eventuelle Schadensersatzansprüche gegen die Anlageberater bzw. Anlagevermittler oder die Banken, welche die Anlage in P&R-Container finanziert haben, anwaltlich prüfen zu lassen, um die finanziellen Verluste zu minimieren; über das Insolvenzverfahren werden Forderungen einzelner Anleger voraussichtlich allenfalls teilweise befriedigt. Selbstverständlich können wir für Sie auch die Anmeldung Ihrer Forderungen zur Insolvenztabelle vornehmen.

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Behandlungsfehler – OLG Hamm spricht hirngeschädigtem Kind Schmerzensgeld zu

Veröffentlicht am: 29.06.2018

Wäre das Kind nur etwa 45 Minuten früher entbunden worden, hätte es möglicherweise ein unbeschwertes Leben führen können. So kam es aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung mit schweren Hirnschäden zur Welt. Das Oberlandesgericht Hamm sieht schwere Versäumnisse bei dem behandelnden Gynäkologen und verurteilt ihn zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 400.000 Euro an das heute neunjährige Kind (Az.: 3 U 63/15). (weiterlesen...)

Misslungene Schönheits-OPs – Sat.1 berichtet

Veröffentlicht am: 19.04.2018

In einer Reportagereihe unter dem Titel „Drama Schönheits-OP“ (Sendungen vom 04.04., 11.04., 18.04.2018) wurde die Thematik von Komplikationen im Zusammenhang mit Schönheitsoperationen und deren Folgen aufgegriffen. Unter den Titeln „Chronische Schmerzen nach OP-Pfusch“, „Krebsrisiko Implantat“ und „Im Ausland verpfuscht“ begleitete Sat.1 verschiedene Patienten, die unter den Folgen misslungener Schönheits-OPs zu leiden haben. (weiterlesen...)

LG Hamburg: Käufer eines VW Tiguan hat trotz ‘Update’ Anspruch auf Lieferung eines Neuwagens

Veröffentlicht am: 29.03.2018

Über ein Urteil des Landgerichts Hamburg vom 7. März 2018 dürfen sich vom Abgasskandal geschädigte Autokäufer gleich doppelt freuen: Einerseits verurteilte das LG einen VW-Händler zur Lieferung eines Neuwagens, obwohl auf dem manipulierten VW Tiguan bereits das Software-Update aufgespielt worden war, andererseits spielte es für das Gericht keine Rolle, dass dieses Modell gar nicht mehr gebaut wird. Dann habe der Kunde eben Anspruch auf das entsprechende Nachfolgemodell (LG Hamburg, Az.: 329 O 105/17). (weiterlesen...)

Geburtsschaden nach Behandlungsfehler – 550.000 Euro Schmerzensgeld

Veröffentlicht am: 23.03.2018

Geburtsschäden sind häufig nicht einfach nur Schicksal, sondern leider auch immer wieder die schwerwiegende Folge von Behandlungsfehlern. Neben der emotionalen Belastung und der Pflege für das Kind kommen auch erhebliche finanzielle Belastungen auf die Familie zu. Zumindest in finanzieller Hinsicht kann den Eltern geholfen werden. Sind die Geburtsschäden auf Behandlungsfehler der Ärzte oder Hebammen zurückzuführen, können Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche für das betroffene Kind durchgesetzt werden. (weiterlesen...)

Grober Behandlungsfehler bei HWS-Operation – OLG Hamm spricht Patientin 400.000 Euro Schmerzensgeld zu

Veröffentlicht am: 12.03.2018

Nach einer Operation an der Halswirbelsäule ist eine Patientin querschnittsgelähmt. Das Oberlandesgericht Hamm spricht der Frau mit Urteil vom 11.11.2016 Schmerzensgeld in Höhe von 400.000 Euro aufgrund zum Teil grober Behandlungsfehler zu (Az.: 26 U 111/15).

Wie das OLG Hamm ausführt, kann die Vornahme eines schwerwiegenden operativen Eingriffs, wie hier die HWS-OP, ohne eine zuvor gesicherte Diagnose als grober Behandlungsfehler zu werten sein. Zudem stellte es fest, dass eine Operation nicht indiziert ist, wenn vor der OP eine neurologische Untersuchung geboten ist und diese ausbleibt.

In dem zu Grunde liegenden Fall klagte eine Krankenschwester seit Jahren über Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus wurde ihr eine Operation im Bereich der Halswirbelsäule empfohlen. Dabei sollte eine Bandscheibenprothese implantiert und mehrere Wirbel versteift werden. (weiterlesen...)

[UPDATE 20.01.2017] Erfolgreiche Klagen im VW Abgas-Skandal

Veröffentlicht am: 20.01.2017

Mit Urteil vom 14.04.2016 hat das Landgericht München (noch nicht rechtskräftig) einen Vertragshändler von VW zur Rücknahme eines ‘Seat Ibiza’ gegen Rückzahlung des Kaufpreises von fast 18.000 € – abzüglich einer geringen Pauschale für die bisher gefahrenen Kilometer – verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Käufer hatten den Händler unter Fristsetzung zur Mängelbeseitigung (Schadstoffausstoß höher als angegeben) aufgefordert, und – nachdem der Händler darauf verwiesen hatte, dass an der „Lösung des Problems gearbeitet werde“ – den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung angefochten. (weiterlesen...)

Landgericht Wiesbaden verurteilt Notare zum Schadenersatz in Höhe von fast 200.000 €

Veröffentlicht am: 17.12.2015

In einem von uns gegen zwei Notare vor dem Landgericht Wiesbaden geführten Verfahren hat das Landgericht Wiesbaden mit Urteil vom 04.12.2015 die Notare zum Schadensersatz in oben bezeichnetem Umfang verurteilt.

Dem lag zugrunde, dass vom Beklagten zu 2) als amtlich bestelltem Vertreter des Notars [Beklagter zu 1] im Juni 2007 ein Kaufvertragsangebot zum Ankauf einer Eigentumswohnung in der Hebelstraße 32 in Leipzig beurkundet wurde. In der notariellen Urkunde war zwar ein Hinweis auf die in § 17 BeurkG geregelte Zwei-Wochen-Frist enthalten. (weiterlesen...)

Volkswagen AG: Schadensersatz für Aktionäre wegen erlittener Kursverluste

Veröffentlicht am: 01.10.2015

Am 20. September 2015 hat die Volkswagen AG eingeräumt, die Steuersoftware von Dieselfahrzeugen derart manipuliert zu haben, dass diese Fahrzeuge einen Abgastest erkennen und die entsprechenden Abgasnormen einhalten konnten. Im alltäglichen Betrieb wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Abgasnormen jedoch teilweise um das 40-fache überschritten. Betroffen sind Millionen von Fahrzeugen des VW-Konzerns wie z.B. VW, Audi, Seat und Skoda, vor allem in den USA und der Europäischen Union. (weiterlesen...)

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