Stichword-Archiv: Zwangsvollstreckung

Meldungen mit dem Stichwort „Zwangsvollstreckung“

Widerrufsbelehrung falsch, Erfolg gegen DKB; Vorfälligkeitsentschädigung (24.000 Euro) gespart!

Veröffentlicht am: 28.01.2016

Wie wir in unserer Meldung vom 22.10.2015 u. a. berichtet hatten, hatte das Landgericht Berlin mit Urteil vom 22.09.2015 zum wiederholten Male eine in einem Darlehensvertrag der DKB enthaltene Widerrufsbelehrung für unwirksam erklärt. Gegen dieses Urteil hatte sich die DKB mit der Berufung an das Kammergericht gewandt. Zwischenzeitlich hat die DKB die Berufung zurückgenommen, so dass ihre Verurteilung durch das Landgericht rechtskräftig ist. (weiterlesen...)

OLG Dresden verurteilt Paratus AMC GmbH (früher: GMAC-RFC Bank)

Veröffentlicht am: 30.06.2012

Objekt:Kaiserstraße 2, Plauen
Finanzierende Bank:Paratus AMC GmbH (früher: GMAC-RFC Bank)
Verkäufer:G.I.H. GmbH
VermittlerHartmut Siebrand

Mit Urteil vom 28.06.2012 hat das Oberlandesgericht Dresden (noch nicht rechtskräftig) festgestellt, dass die von Paratus AMC GmbH betriebene Zwangsvollstreckung unzulässig und damit einzustellen ist, da von einer sittenwidrigen Überteuerung des von der Paratus finanzierten Kaufpreises von 190.000 € auszugehen sei. (weiterlesen...)

Landgericht Itzehohe stellt sittenwidrige Überteuerung des Kaufpreises fest

Veröffentlicht am: 23.03.2011

ObjektWalkenrieder Str. 18, Berlin
Finanzierende BankDeutsche Bank Privat- u. Geschäftskunden AG, Berlin
Verkäuferpar excellence GmbH & Co. KG, Berlin
VermittlerSteueradler GmbH in Berlin (Herr Hartmut Siebrand)

Das Landgericht Itzehoe hat in einem von uns gegen die Verkäuferin geführten Zwangsvollstreckungsabwehrverfahren mit Urteil vom 23.03.2011 festgestellt, dass der im Kaufvertrag vereinbarte Preis von über 98.000 € für eine ca. 53 m² große Wohnung in der WE-Anlage Walkenrieder Str. 18/Berlin sittenwidrig überteuert war. (weiterlesen...)

Landgericht Magdeburg stellt mit Beschluss vom 03.04.2009 die von der HypoVereinsbank betriebene Zwangsvollstreckung einstweilen ohne Sicherheitsleistung ein und bewilligt den Klägern – unter Beiordnung der Rechtsanwälte KRÄMER QUEL & PARTNER GbR – Prozesskostenhilfe für die Durchführung des Klageverfahrens (Vollstreckungsabwehrklage).

Veröffentlicht am: 30.04.2009

(WE-Anlage: Hansapark in Magdeburg)

Sachverhalt:

Die Kläger waren im Jahre 1993 durch die SYNENERGIE Finanzberatung in Chemnitz zum Ankauf einer Wohnung im Hansapark in Magdeburg geworben worden. Nachdem die Kläger mit der CBS GmbH einen sog. Geschäftsbesorgungsvertrag mit Vollmacht abgeschlossen hatten, hat die CBS GmbH für die Kläger im August 1993 einen Kauf- und Werklieferungsvertrag über eine Wohnung im Hansapark geschlossen. (weiterlesen...)

Urteil des OLG Nürnberg vom 29.12.2006 rechtskräftig – Zwangsvollstreckung unzulässig

Veröffentlicht am: 30.12.2008

Mit Beschluss vom 02.12.2008 hat der Bundesgerichtshof die Nichtzulassungsbeschwerde der beklagten Bank (HypoVereinsbank) gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg aus dem Dezember 2006 (s.u.) zurückgewiesen, sodass das Urteil des Oberlandesgerichts Nürnberg rechtskräftig ist. Mit Urteil vom Dezember 2006 hatte das Oberlandesgericht Nürnberg der Klage der dortigen Anleger stattgegeben und die von der Bank betriebene Zwangsvollstreckung für unzulässig erklärt. (weiterlesen...)

Oberlandesgericht Nürnberg stellt im März 2007 (s.o. BGH-Urteil vom April 2008) fest, dass den Darlehnsnehmern wegen des sittenwidrig überhöhten Kaufpreises ein Schadenersatzanspruch gegenüber der Bank zusteht

Veröffentlicht am: 30.03.2007

(WEG: nicht bekannt)

Sachverhalt:

Die Kläger hatten im März 1993 eine Eigentumswohnung (44,9 m²) zum Preis von 2.750,– DM/m² gekauft und zur Finanzierung mit der HypoVereinsbank einen Darlehnsvertrag abgeschlossen. Nachdem die Darlehnsnehmer ihre Zahlung an die Bank eingestellt hatten, hatte diese die Zwangsvollstreckung betrieben. (weiterlesen…)

OLG Nürnberg stellt fest, dass die beklagte Bank (HypoVereinsbank) als Folge ihres institutionalisierten Zusammenwirkens mit der Verkäuferin dem Käufer auf Schadenersatz haftet (s. BGH-Beschluss vom Dezember 2008)

Veröffentlicht am: 30.12.2006

(WEG: Lange Straße, Fürth)

Sachverhalt:

Im Juni 1993 hatten der Kläger und seine Ehefrau ein notarielles Angebot zum Kauf einer 1-Zimmer-Wohnung (28 m²) zum Kaufpreis von 188.120,00 DM abgegeben, welches akzeptiert wurde.

Die Finanzierung erfolgte über die HypoVereinsbank mit Darlehensvertrag vom Juli 1993 über 212.000,00 DM. (weiterlesen…)