• 1

    Unverbindliche
    Kontaktaufnahme

    Gerne stehen wir Ihnen telefonisch oder auch per E-Mail zur Verfügung!

  • 2

    Kostenfreie
    Einschätzung

    Nutzen Sie für eine schnelle Bearbeitung das unten stehende Formular!

  • 3

    Entscheidung für oder
    gegen einen Widerruf

    Wir setzen Ihre Ansprüche durch!

Diesel-Abgasskandal: Neue Hoffnung für Geschädigte

Aktuelle Entwicklung

[UPDATE 21.10.2018] – Skoda-Besitzer fährt 70.000 km kostenlos

Mit Urteil vom 07.08.2018  hat das Landgericht Ravensburg in einem Verfahren gegen die VW-Bank entschieden, dass der klagende Besitzer eines Skoda Roomster trotz der von ihm mit dem Fahrzeug gefahrenen rund 70.000 km keinen Wertersatz und auch keine Nutzungsentschädigung an die VW-Bank zahlen, sondern die Bank sämtliche an sie gezahlten Raten zurückzahlen muss.

Der Kläger hatte den Finanzierungsvertrag mit der VW-Bank im Juni 2015 geschlossen und im Mai 2017 wegen der darin enthaltenen unwirksamen Widerrufsbelehrung wirksam widerrufen.

[UPDATE 06.10.2018] – Finanzierungsvertrag der Mercedes-Benz-Bank unwirksam!

Mit Urteil vom 29.08.2018 hat das Landgericht Stuttgart – offensichtlich erstmals – einen Finanzierungsvertrag der Mercedes-Benz-Bank wegen der im Vertrag enthaltenen unwirksamen Widerrufsbelehrung als widerruflich angesehen. Das bedeutet, die Mercedes-Benz-Bank muss aufgrund des Widerrufs im August 2017 die an Sie geleisteten Raten zurückzahlen gegen Rückgabe des finanzierten Fahrzeugs an die Bank.

Es ging um einen Finanzierungsvertrag über einen Mercedes 220 CDI Blue EFFICIENCY aus dem Jahr 2014. Damit war ein Teilbetrag des Kaufpreises des Gebrauchtwagens in Höhe von insgesamt 26.600 € bei der Mercedes-Benz-Bank finanziert worden. Nach dem erfolgreichen Widerruf erhält der Besitzer 26.832,45 € – abzüglich einer geringen Nutzungsentschädigung für die gefahrenen km – zurück und ist damit seinen Diesel los. 

In der „Widerrufsinformation“ des Finanzierungsvertrages der Mercedes-Benz-Bank von August 2014 heißt es unter der Überschrift „Widerrufsfolgen“ u. a. wie folgt:

„[…] und für den Zeitraum zwischen Auszahlung und der Rückzahlung des Darlehens den vereinbarten Sollzins zu entrichten. […] Für den Zeitraum […] pro Tag ein Zinsbetrag in Höhe von 0,00 Euro zu zahlen.“ (Unterstreichung durch KQP)

Da der vereinbarte Sollzins lt. Vertrag aber 4,17 % betrug, war nach Ansicht des LG Stuttgart die oben wörtlich zitierte Belehrung, wonach „0,00 Euro“ zu zahlen sein sollten, irreführend und damit unwirksam ist, sodass der Vertrag auch im August 2017 noch wirksam widerrufen werden konnte.

Diese Entscheidung des Landgerichts Stuttgart dürfte auch Auswirkungen auf die Finanzierungsverträge der BMW-Bank haben, da auch die darin enthaltenen Widerrufsbelehrungen einen vergleichbaren Fehler enthalten wie die Finanzierungsverträge der Mercedes-Benz-Bank.

[UPDATE 06.03.2018] – Finanzierungsvertrag der VW-Bank für unwirksam erklärt

Mit Urteil vom 09.02.2018 hat auch das Landgericht München I die in einem Finanzierungsvertrag mit der VW-Bank enthaltene Widerrufsinformation als unwirksam angesehen. Damit liegen bereits 4 Urteile von Landgerichten vor, die entsprechende Widerrufsbelehrungen für unwirksam angesehen haben. In der ‘WirtschaftsWoche’ vom 01.03.2018 heißt es dazu unter der Überschrift „Warum sich Autobanken auf eine Klagewelle einstellen können“, dass Autobesitzern angesichts drohender Fahrverbote in 70 deutschen Städten der sog. ‘Widerrufsjoker’ einen „geschickten Ausweg aus der unverschuldeten Diesel-Falle“ biete.

Dabei geht es beim VW-Konzern um viel Geld. Denn die VW-Bank hatte nach einer Meldung der ‘Stiftung Warentest’ Ende 2015 einen Bestand von 2,15 Millionen Finanzierungsverträgen. Die Forderungen aus diesen Verträgen beliefen sich auf 23,3 Milliarden Euro.

Wie Urteile des LG Berlin und des LG Arnsberg aus Dezember bzw. November 2017 gegen die VW-Bank und des Landgerichts Ellwangen vom 25.01.2018 – wahrscheinlich auch gegen die VW-Bank oder eine ihrer Töchter – zeigen, enthalten Finanzierungsverträge deutscher Autobanken häufig Fehler in der Widerrufsbelehrung. Dies gilt auch für einen uns vorliegenden Finanzierungsvertrag eines Mandanten mit der SKODA-Bank.

Wird der Verbraucher nicht ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht belehrt, kann der Finanzierungs-/Leasingvertrag auch heute noch widerrufen werden, d. h., die in der Widerrufsinformation angegebene Frist „innerhalb von 14 Tagen“ gilt nicht! Mit einem wirksamen Widerruf wird sowohl der Finanzierungs-/Leasingvertrag als auch der zugrunde liegend Kaufvertrag über das Fahrzeug unwirksam.

Ergebnis: Der Verbraucher kann sein Fahrzeug zurückgeben. Die Bank muss sämtliche an sie geleisteten Zahlungen zurückerstatten, ggfs. gegen Anrechnung einer sog. Nutzungsentschädigung. Darüber hat am 17.01.2018 auch das Fernsehmagazin „Plusminus“ der ARD berichtet.

Ihre finanziellen Vorteile aus einem wirksamen Widerruf rechnen wir Ihnen gerne für Ihren konkreten Fall kostenfrei aus.

Welche Kreditverträge sind betroffen?

  • Verträge, die ab dem 11.06.2010 abgeschlossen wurden
  • Verträge die ab dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden; diese Verträge sind zu besonders lukrativen Konditionen für den Käufer rückabzuwickeln

Das Landgericht Berlin kommt in seinem Urteil aus Dezember 2017 zur Unwirksamkeit der Widerrufsbelehrung, da dem Käufer nicht alle sog. „Pflichtangaben“ von der Bank mitgeteilt worden waren. Dazu hieß es in der „Widerrufsinformation“ des dem LG Berlin vorliegenden Finanzierungsvertrages u. a. wie folgt:

„Die Frist beginnt nach Abschluss des Vertrags, aber erst, nachdem der Darlehensnehmer alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB (z. B. Angabe zur Art des Darlehens, Angabe zum Nettodarlehensbetrag, Angabe zur Vertragslaufzeit) erhalten hat.“

Sollte die Widerrufsinformation in Ihrem Vertrag genauso oder ähnlich lauten, sollten Sie auch Ihren Vertrag unbedingt überprüfen lassen!

Welche Banken sind betroffen?

Nicht nur Verträge der VW-Bank und deren Zweigniederlassungen sind widerrufbar. Aktuell ist davon auszugehen, dass Finanzierungs-/Leasingverträge auch zahlreicher weiterer Autobanken unwirksame Widerrufsbelehrungen verwenden. Ob dies in Ihrem Fall zutrifft, prüfen wir gerne für Sie.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Der Widerruf ist für alle finanzierten/geleasten Fahrzeuge eine aussichtsreiche Option und nicht nur für sog. „Schummeldiesel“, sondern auch für Benziner. Im Jahre 2018 mögliche Fahrverbote machen vom Abgasskandal betroffene Dieselfahrzeuge zu idealen Kandidaten für einen Widerruf, da bei ihnen der Wertverlust in der Zukunft sehr hoch sein dürfte, falls sich Dieselfahrzeuge zukünftig überhaupt noch verkaufen lassen.

In dem in der Fernsehsendung Plusminus“ vom 17.01.2018 berichteten Fall, in welcher die VW-Bank vom Landgericht Berlin im Dezember 2017 verurteilt worden ist, hatte die VW-Bank dem Käufer – offensichtlich nur, um ein Urteil zu vermeiden – sogar angeboten, ihm das Fahrzeug zu schenken!
Unsere Nachfrage im Februar 2017 hat ergeben, dass das Berufungsverfahren – ohne Urteil – beendet wurde. Daher steht auch insoweit zu vermuten, dass die erstinstanzlich unterlegene VW-Bank dem Kläger ein Angebot zur Erledigung unterbreitet hat, das der Kläger nicht ablehnen konnte!
Daher:
Selbst durch von Landgerichten abgewiesene Klagen sollten Sie nicht abschrecken lassen, Ihre Rechte durch zu setzen.

Da mehr als die Hälfte der Neuwagen finanziert oder geleast sind, war dies Angebot der VW-Bank ein „nachvollziehbarer“ Versuch der Bank, um ein Urteil unbedingt zu vermeiden. Denn es geht insoweit um Millionen Fälle von finanzierten/geleasten Fahrzeugen bei den unterschiedlichsten Banken.

Wichtig: Widerrufen Sie nicht vorschnell!

Lassen Sie sich von einer spezialisierten Kanzlei über Chancen und Risiken in Ihrem persönlichen Fall informieren. Die Anwaltskanzlei KQP bietet Ihnen hierzu die Gelegenheit mit einer unverbindlichen und kostenfreien Ersteinschätzung an. Füllen Sie dazu einfach das unten stehende Formular aus und wir setzen uns nach Prüfung Ihrer Unterlagen mit Ihnen in Verbindung. Ob Ihre Rechtsschutz- beziehungsweise Verkehrsrechtsschutzversicherung die Kosten für den Widerruf übernimmt, klären wir für Sie im Vorfeld.

Selbst wenn Sie aktuell keine Rechtsschutzversicherung haben, können Sie heute noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die die Kosten des Widerrufs tragen muss. Insoweit sollten Sie aber über unser nachstehendes Kontaktformular unbedingt vor dem Abschluss einer Rechtsschutzversicherung Kontakt mit uns aufnehmen!

Formular zur kostenfreien Ersteinschätzung

Mit Stern (*) versehene Felder sind Pflichtfelder.

Ihre persönlichen Angaben:

Angaben zum Finanzierungs-/Leasingvertrag

Den Finanzierungs-/Leasingvertrag


Angaben zur Rechtsschutzversicherung

Sonstiges:

Anruf